25 Kinder und 8 Betreuer wagen sich nach Radstadt, um dort zusammen eine unvergessliche Skiwoche zu verbringen. Neben Sport und Spaß gibt es auch einige Tipps und Hilfestellungen rund um das Thema Diabetes.
Auf dieser Seite versorgen wir euch laufend mit dem neusten Tagestratsch. Wer hat sich heimlich ins Burschenzimmer geschlichen, wer ist unser Singstar, was tut sich auf der Piste und was treiben wir den ganzen Tag???????
Der Tag der Abreise.
Nach einer kurzen Nacht, wurden in Windeseile die Zimmer besenrein gemacht und es dauerte nicht lange, schon waren die ersten Eltern angekommen, die ihre Schützlinge abholten. Es war eine tolle Woche. Begleitet von Sonnenschein und tollen Schneeverhältnissen, verbrachten wir nicht nur eine super Ski Woche, sondern hatten auch untereinander viel Spaß.
Wir Betreuer möchten uns bei euch für diese nette Zeit bedanken und wünschen euch alles Gute.
Viele Grüße
Maria Matzinger
Die heutige Messaktion um 2 Uhr in der Früh sorgte für einige Verwirrung bei den Betreuern. Diesmal waren es nicht die Zuckerwerte, die alle aus dem Konzept brachten, sondern so manche Bettkonstellation. Nein, es waren nicht die Burschen und Mädels, die zu einander fanden, sondern die Jungs selbst tauschten Betten bzw. teilten sich liebevoll eine Bettdecke :-)
Ein paar Stunden später machten wir uns dann das letzte Mal auf zur Gondel. Traumhaftes Wetter und super Pistenverhältnisse sorgten für ein tolles Skierlebnis und so ging der letzte Skitag schnell vorbei.
Nach einer kurzen Mittagspause machten wir uns auf zur Rodelstation. 6 km Abfahrt à Spruch des Tages siehe unten!
Mit Rodeln ausgerüstet düsten die Kinder im Zweierpack die Rennstrecke hinunter. Doch schon kurz nach unserem Massenstart kam es zu ersten Zusammenstößen und Spurverlusten. So manche Spitzkehre kostete dem einen oder andern den Sieg, doch auch nach der dritten Abfahrt kamen alle heil im Ziel an.
Zuhause angekommen warteten unsere Koffer darauf gepackt zu werden, bevor es dann zum netten Ausklang der Woche kam. Nach drei kleinen Spielen hatten wir bei einer kleinen Diashow viel über uns selbst zu lachen und wunderten uns, wie schnell die Woche verging. Mit einer wunderschönen Medaille verabschiedeten wir uns gebührend von unseren Teilnehmern.
Spruch des Tages:
Während der Fahrt nach oben fragten uns zwei Deutsche: „Wie lange ist hier die Rodelbahn?“ Wir: „6 km.“ Die deutschen Urlauber ganz verwundert: „Wir wussten gar nicht, dass ihr in Österreich 6000er habt.“
Der Tag der schwarzen Piste!
Endlich war es soweit. Nach drei Tagen Skikurs voller Stürze, Müdigkeit, aber auch erste Schussabfahrten und Bogerl, durften unsere Skianfänger auf die große Piste. Voller Stolz teilten sie uns mit, dass sie heute die schwarze Piste hinunter sausen. Mit Ullis unglaublicher Geduld und Otis Kreativität war doch plötzlich wirklich mitten auf dem Weg nach unten eine schwarze Tafel. :-) Die Freude war groß und der Tag gerettet.
Nach dem Abendessen ging es warm eingepackt los zum Snow-boating. Der Hügel neben unserem Haus wurde mit Fackeln ausgeleuchtet und dann hieß es auch schon „fertig machen zum Start“ und das Rennen wurde eröffnet. Mit viel Gebrüll schossen alle den Hang hinunter und es dauerte nicht lange, bis wir lange Bobschlangen bildeten – unserer Rekord: 12 Kinder und Betreuer. Bei leckerem Punsch wärmten wir uns wieder auf und zur späten Stunde war es ungewöhnlich still.
Schlafen, schlafen, schlafen…
Mittwoch, der heiß ersehnte Ski freie Tag. Nach einem gemütlichen Frühstück wurden die Geschmackssinne auf die Probe gestellt. Unsere kreative Gerti überraschte uns wieder einmal mit einer tollen Schulung. Hören, riechen, fühlen und schmecken, das war die Herausforderung des Vormittags. Mit voller Begeisterung wurden Kombinationen wie Gurke mit Schokolade probiert, oder an Zitronenmelisse gerochen. Auch Robert verstand es, mit seinen Erzählungen über den Diabetesalltag, die Kinder ein seinen Bann zu ziehen. Nach einer kurzen Aufräumaktion waren die Zimmer endlich wieder begehbar und wir machten uns auf in die Stadt. Am Eislaufplatz ging es heiß her. Ob Quantenphysiker mit Pinguin, Eishockeyspieler mit Schläger und Puk oder stielvollen Tanz, war alles dabei. Aber auch neben dem Eis war von Ruhe keine Spur. Holger und Robert waren eine begehrte Zielscheibe und bekamen wohl mehr als einen Schneeball ab. Eine lautstarke, aber lustige Runde Hausdepp rundete den Abend ab.
Zauchensee Juchee! Ausgerüstet mit einem leckeren Jausenpaket ging es heute auf nach Zauchensee. Anfangs noch stark begeistert von der großen Auswahl an Pisten, ließ die Motivation fast minütlich nach und schon zur Mittagszeit wurde der Hang eher rutschend als fahrend bewältigt. Auch so manch spektakulärer Sturz setzte die Betreuer in Angst und Bange, doch zum Glück blieb es nur bei ein paar blauen Flecken. Am Abend war die Müdigkeit jedoch schon wieder verschwunden und mit voller Elan Star Wars inszeniert.
Holadrio, Holadria…diese wunderbaren Klänge des Tiroler Murmeltiers weckten uns unsanft aus dem Schlaf. Doch spätestens am Gipfel angekommen packte alle die Skilust und die Piste wurde gestürmt. Nur Maria hatte wohl doch noch nicht genug Schlaf und fand den weichen Schnee, nach einem fast spektakulären Sprung, doch ganz gemütlich. Auch ein anderer fand das Skifahren wohl zu anstrengend und ließ sich lieber zwischen Otis Füßen ganz gemütlich hinunter manövrieren. Doch schon bald waren wir alle mit den Pisten vertraut und genossen die Abfahrt bei strahlendem Sonnenschein. Am dritten Tage, es dauerte nicht lange, schon war die nächste Aufregung in Anmarsch… der gefürchtete Zweiersessellift. Und wieder einmal war es Oti, der für Tumult sorgte. Nichts ahnend will eines unserer Mädchen die gefährliche Fahrt nach oben doch lieber in schützender Begleitung eines „großen“ Betreuers machen. Doch Oti hatte andere Pläne…Kaum wollte sein Schützling platznehmen, machte es auch schon rumps. Oti fuhr alleine nach oben und zurück blieb eine verdutzte kleine Skifahrerin. Doch zum Glück gibt es ja auch noch andere (führsorglichere) Betreuer.
Ein paar Pisten weiter – andere Schauplatz, andere Aufregung. Im Mittelpunkt steht diesmal Ulli mit ihren Skianfängern. Nach einem anstrengenden ersten Tag klappte bereits am zweiten Tag das Liftfahren einwandfrei und Ulli wagte sogar einen kurzen Flirt mit dem feschen und sympathischen Skilehrer :-)
Mit viel Gebrüll und lautstarkem Gesang gingen die letzten zwei Tage vorüber und voller Vorfreude warten wir darauf was kommen mag!
Spruch des Tages:
Otti vertieft in sein neues Touchhandy wird plötzlich von Sebastian gestört, der ganz entsetzt fragt: „Oida des geht gor ned, wos mochst du mit so an Handy? Bei so oide Leit hob I des nu nie gsehng, des hom für normal nur Junge!“
Wolkenloser Himmel, strahlender Sonnenschein und Eiseskälte – so begrüßte und Radstadt. Um 14 Uhr herum trudelten die ersten Kinder ein und beschlagnahmten ihre Betten. Es dauerte nicht lange und erste Gaswolken begleitet mit einem ungewöhnlich intensiven Duft nach Axe schwebten durch den Gang. Gut duftend und mit vollen Mägen weihten uns Oti und der Pistenteufel in die Regeln des Skifahrens ein und bescherten uns Bauchweh vor lauter lachen. Quatschend und lachend bis spät in die Nacht verging ein aufregender Tag.